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In seiner Rede lobte der Bundespräsident den stabilen Kurs der bisherigen Bundesregierung und bat Angela Merkel, die Amtsgeschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. Somit ist Merkel nicht mehr die Kanzlerin der Bundesrepublik, sondern lediglich deren Geschäftsführerin. Das hat Christian Pestalozza, Rechtswissenschaftler für Staatsrecht an der Freien Universität (FU) Berlin, gegenüber Sputnik bestätigt.
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Vergessene Erfindungen

 

Warum fährt die Natronlok nicht mehr die jahrelang lärm- und abgasfrei durch Berlin und Aachen fuhr? Oder den Stirlingmotor und das Ionentriebwerk?
 
Natronlok
Die Natronlokomotive ist eine feuerlose Dampflokomotive. Sie wurde 1883 von Moritz Honigmann entwickelt und beruht auf einem für die Dampfgewinnung kaum verwendeten Prinzip.
Das Verfahren wurde von Honigmann am 8. Mai 1883 unter der Patentnummer 24993 in Berlin geschützt. Der Titel des Patents lautete: Über das Verfahren zur Entwicklung gespannten Dampfes durch Absorption des abgehenden Maschinendampfes in Ätznatron oder Ätzkali von Moritz Honigmann in Grevenberg bei Aachen.
  
 
 
Stirlingmotor
Der Stirlingmotor ist eine von Robert Stirling im Jahre 1816 entwickelte Wärmekraftmaschine, in der ein Arbeitsgas wie Luft, Helium oder Wasserstoff in einem abgeschlossenen Volumen von außen in einem Bereich erhitzt und in einem anderen gekühlt wird, um mechanische Arbeit zu leisten. Dadurch kann der Stirlingmotor mit einer beliebigen äußeren Wärmequelle betrieben werden. Manchen Bauformen genügen dazu bereits geringe Temperaturdifferenzen, z. B. die zwischen menschlichem Körper und der Umgebung.[1] Ein Stirlingmotor realisiert den Stirling-Kreisprozess.
  
 
 
Ionentriebwerk
Ein Ionenantrieb bzw. Ionentriebwerk ist ein Antrieb für Raumfahrzeuge, bei dem nach dem Rückstoßprinzip der Ausstoß eines (neutralisierten) Ionenstrahls zur Fortbewegung genutzt wird. Es werden auch je nach Energiequelle die Begriffe solar-elektrischer Antrieb (engl. Solar Electric Propulsion, SEP) und nuklear-elektrischer Antrieb (engl. Nuclear Electric Propulsion, NEP) verwendet. Ionentriebwerke haben zwar für einen Raketenstart direkt von der Erde einen zu geringen Schub, verbrauchen aber gegenüber dem chemischen Antrieb weniger Stützmasse. Daher sind sie als Sekundärtriebwerk im Dauerbetrieb prädestiniert, insbesondere für die langen, möglichst energiesparenden Flugbahnen interplanetarer Sonden. Gegenwärtig erreichen sie Leistungen bis in den Kilowatt-Bereich.